Allgemeine Geschäftsbedingungen
Status: Arbeitsentwurf · keine rechtsverbindliche Fassung · angezeigt unter /de/legal/terms mit Entwurf-Hinweis Stand (Inhalt Produkt): 2026-10-15 · Version: Entwurf 1.4 · noch nicht in Kraft Veröffentlichung (geplant): https://zbook.zyvendo.de/legal/terms Pflicht vor Go-Live: Prüfung und Freigabe durch einen Fachanwalt. Danach ersetzt der freigegebene Text den Platzhalter in der App. Gliederung: üblich bei Termin-Software (Calendly, Zeeg): Leistungsbeschreibung, Abo und Steuer, automatische Verlängerung, Kündigung zum Periodenende, Drittanbieter, Haftung. Texte dieser Anbieter sind nicht übernommen.
Noch einzutragen (Anbieter-Identität)
Nur die echten Registerdaten – nicht erfunden. In eckigen Klammern im Fließtext ersetzen:
| Feld | Hinweis |
|---|---|
| Firmenname, Rechtsform, Anschrift | wie im Handelsregister |
| Registergericht, HRB | z. B. Amtsgericht …, HRB … |
| Vertretung | Geschäftsführer/in |
| USt-IdNr. | falls vorhanden, sonst Zeile streichen |
| Gerichtsstand | Ort des Gesellschaftssitzes (§ 17 ZPO / Sitzklausel) |
Festgelegte Werte (gesetzestreue Vorgaben)
| Wert | Festlegung | Kurzbegründung |
|---|---|---|
| Version / Gültig ab | Entwurf 1.1 / 2026-10-14, noch nicht in Kraft | bis zur Veröffentlichung |
| Admin / Book / Website | https://zbook.zyvendo.de · https://book.zyvendo.de · https://zyvendo.de | produktive Domains |
| Preise | https://zyvendo.de (+ Anzeige in der App) | öffentliche Preiskommunikation |
| Kontakt / Support / Datenschutz | kontakt@zyvendo.de · support@zyvendo.de · datenschutz@zyvendo.de | Postfächer vor Go-Live aktivieren; Code-Default steht bereits auf support@zyvendo.de |
| Ordentliche Kündigung eines bezahlten Abos | zum Ende der laufenden Stripe-Periode | so das Kundenportal; danach 7 Tage Schonfrist, dann Pause |
| AGB-Änderung | 14 Tage Vorlauf | übliche Transparenzfrist; bei Verbrauchern ggf. Anwalt prüfen |
| Preisanpassung | 30 Tage Vorlauf | strenger als AGB-Änderung (Entgelt) |
| Haftungscap | Entgelte der letzten 12 Monate / unentgeltliche Nutzung 100 € | üblich, nur soweit abdingbar; gilt für Testphase und Pause ohne Entgelt |
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform Zyvendo Book zwischen
[Firmenname – eintragen] ([Rechtsform – eintragen]), [Straße und Hausnummer – eintragen], [PLZ und Ort – eintragen], Deutschland, Registergericht [Registergericht – eintragen], [HRB-Nummer – eintragen], vertreten durch [Vertretungsberechtigte Person(en) – eintragen], USt-IdNr. [USt-IdNr. – eintragen, sonst streichen] („Anbieter“, „wir“)
und
den natürlichen oder juristischen Personen, die einen Workspace anlegen, eine Einladung annehmen oder die Plattform im Rahmen eines Abonnements nutzen („Nutzer“, „Tenant“, „Sie“).
(2) Buchende / Gäste, die über öffentliche Seiten unter https://book.zyvendo.de Termine buchen oder an Abstimmungen teilnehmen, schließen keinen Nutzungsvertrag mit dem Anbieter. Vertrags- und datenschutzrechtlich Verantwortlicher gegenüber Buchenden ist der jeweilige Tenant (Host). Es gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters nur insoweit, als der Anbieter personenbezogene Daten als Auftragsverarbeiter oder im Rahmen der Plattformbetreibung verarbeitet.
(3) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Nutzers gelten nicht, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich schriftlich zu.
(4) Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB ist unter https://zbook.zyvendo.de/legal/terms abrufbar. Mit Registrierung bzw. Weiternutzung nach Hinweis auf geänderte AGB erkennt der Nutzer die AGB an (siehe § 20).
(5) Registrieren dürfen Privatpersonen, Freelancer und Unternehmen.
(6) Privatperson: Nutzt sie den Workspace nicht für eine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit, ist sie Verbraucher im Sinne von § 13 BGB. Dann gelten die zwingenden Verbraucherrechte, insbesondere das Widerrufsrecht nach der Widerrufsbelehrung.
(7) Unternehmen sind Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Freelancer sind Unternehmer, wenn sie den Workspace für ihre selbständige oder gewerbliche Tätigkeit nutzen, und Verbraucher, wenn sie ihn privat nutzen. Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht für Unternehmer nicht.
(8) Die Anmeldung fragt die Kundengruppe noch nicht ab. Maßgeblich ist, ob der Workspace tatsächlich privat oder für eine selbständige oder gewerbliche Tätigkeit genutzt wird. Die Abfrage, die Umsatzsteuer und der Widerruf beim Bezahlen werden vor dem Einschalten der Bezahlung umgesetzt. Bis dahin wird kein Entgelt eingezogen. Die Testphase ist unentgeltlich.
§ 2 Leistungsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt Zyvendo Book als cloudbasierte Plattform zur Organisation und Entgegennahme von Online-Terminbuchungen bereit, insbesondere:
- Admin-Anwendung (Workspaces, Team, Event-Typen, Verfügbarkeit, Kontakte/CRM-light, Buchungsverwaltung, Einstellungen),
- öffentliche Buchungsseiten und Buchungs-Wizard (
https://book.zyvendo.de), - Routing-Formulare, Meeting-Polls, Einladungslinks (je nach Plan),
- E-Mail-Benachrichtigungen (Plattform-Versand und optional Host-Mail ab höherwertigen Plänen),
- optionale Kalender- und Conferencing-Integrationen (Google, Microsoft, CalDAV, Meet, Teams, Zoom – je nach Plan und Konfiguration des Nutzers),
- DSGVO-Hilfsmittel für Tenants (Export, Anonymisierung, Löschung von Kontakten im Rahmen der Produktfunktionen).
(2) Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem Tarif. Ein neuer Workspace startet mit 14 Tagen Test ohne Karte. Solo entspricht Premium, Team entspricht Teamium. Dieselbe normalisierte E-Mail-Adresse erhält diese Testphase nur einmal, für drei Jahre. Danach ist der Tarif Premium (ein Host, 5,90 € netto je Monat und Workspace) oder Teamium (8,90 € netto je Host-Platz und Monat). Ohne laufendes bezahltes Abo nach Testende oder nach Ablauf der Schonfrist ist der Workspace pausiert: laufende Termine bleiben erfüllbar, neue Buchungen und neue Angebote nicht. Ein dauerhaft kostenloser Tarif wird nicht verkauft. Einzelne Funktionen können dem Tarif vorbehalten oder kontingentiert sein. Maßgeblich ist die Anzeige in der App.
(3) Nicht Gegenstand der Leistung sind insbesondere:
- Rechts-, Steuer- oder Datenschutzberatung,
- inhaltliche Prüfung aller vom Nutzer eingestellten Texte und Bilder auf Rechtmäßigkeit (unbeschadet § 7 und Missbrauchsverfahren),
- ununterbrochene Verfügbarkeit, zugesicherte Uptime-Prozentsätze oder SLA (siehe § 12),
- Erreichbarkeit, Korrektheit oder Dauerhaftigkeit externer Dienste Dritter (u. a. Google, Microsoft, Stripe, Resend, Zoom, Supabase, Vercel, DNS-, Netz- und Zertifikatsanbieter),
- Zahlungen zwischen Host und Buchendem für einzelne Termine (Zyvendo Book berechnet kein Termin-Entgelt zwischen Host und Gast),
- Garantie, dass jeder terminlich passende Slot zustande kommt oder jede E-Mail zugestellt wird,
- Backup, Archivierung oder Migration von Nutzerdaten über die im Produkt vorgesehenen Exportfunktionen hinaus.
(4) Der Anbieter kann die Plattform weiterentwickeln, Funktionen anpassen, Plan-Kontingente ändern oder – mit angemessener Vorankündigung bei wesentlichen Einschränkungen – Funktionen oder den Dienst einstellen, soweit dem Nutzer zumutbar. Experimentelle, Beta- oder Preview-Funktionen können jederzeit ohne Vorankündigung geändert oder eingestellt werden und begründen keine Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüche über das gesetzlich zwingend Vorgesehene hinaus.
(5) Die Leistung wird als SaaS „as is“ im Rahmen der dokumentierten Funktionen erbracht. Es besteht kein Anspruch auf bestimmte Serverstandorte über die in der Datenschutzerklärung bzw. Subprozessorenliste genannten Ziele hinaus, solange angemessene Schutzmaßnahmen eingehalten werden.
§ 3 Registrierung, Workspace, Team
(1) Die Nutzung setzt eine Registrierung mit einer gültigen E-Mail-Adresse und einem Passwort (oder einem vom Anbieter unterstützten Auth-Verfahren) voraus. Der Nutzer sichert zu, wahrheitsgemäße Angaben zu machen und Zugangsdaten geheim zu halten.
(2) Der Nutzer muss volljährig und geschäftsfähig sein bzw. den Tenant wirksam vertreten dürfen.
(3) Mit der Registrierung wird ein Workspace (Tenant) angelegt. Der öffentliche Slug des Workspaces ist nach Anlage typischerweise nicht mehr änderbar; der Nutzer wählt ihn mit der erforderlichen Sorgfalt.
(4) Der Owner (Inhaber) ist für den Workspace verantwortlich, einschließlich:
- Auswahl und Verhalten eingeladener Mitglieder und deren Rollen,
- optionaler Konfiguration von Team-Buchungsrichtlinien (welche Rollen welche Buchungsaktionen auf eigenen vs. fremden Terminen ausführen dürfen – Einstellungen in der App, soweit angeboten),
- Inhalte und Konfiguration öffentlicher Buchungsseiten,
- Einhaltung von Datenschutz- und Informationspflichten gegenüber Buchenden,
- Zahlung fälliger Entgelte,
- sichere Verwaltung von API-Keys, Einladungslinks und Integrationsverbindungen.
(5) Ein Nutzer darf in der Regel höchstens einen Workspace als Owner besitzen (produktseitige Begrenzung). Die Übertragung der Inhaberschaft richtet sich nach den in der App angebotenen Funktionen und Tarifregeln (Self-Service oder Support).
(6) Die Registrierung ist nur mit zwei Zustimmungen möglich. Die erste gilt diesen AGB, der Datenschutzerklärung und dem Auftragsverarbeitungsvertrag in der angezeigten Entwurfsfassung. Die zweite verlangt den sofortigen Beginn. Für Verbraucher enthält sie den Hinweis, dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Leistung erlischt. Für Unternehmer hat dieser Hinweis keine Wirkung. Gespeichert werden die Versionen (1.4 der AGB, 1.6 der Datenschutzerklärung, 1.2 des AVV), die Sprache und der Zeitpunkt am Konto, nicht als vom Nutzer änderbare Profildaten. Solange die Seiten als Entwurf gekennzeichnet sind, ist die Zustimmung die Annahme dieses Entwurfs, nicht eine anwaltlich freigegebene Fassung. Eine neue Fassung gilt erst nach neuer Zustimmung gemäß § 19.
(7) Der Nutzer ist für sämtliche Aktivitäten unter seinen Zugangsdaten verantwortlich, es sei denn, er weist nach, dass der Missbrauch ohne sein Verschulden erfolgte und er den Anbieter unverzüglich informiert hat. Bei Verdacht auf Kompromittierung hat der Nutzer Passwörter zu ändern, Sessions zu beenden und den Support zu informieren.
§ 4 Pflichten des Nutzers
(1) Der Nutzer nutzt die Plattform nur im Rahmen geltenden Rechts und dieser AGB.
(2) Der Nutzer ist verpflichtet:
- Zugänge nur berechtigten Personen zu gewähren, Rollen angemessen zu vergeben und Team-Buchungsrichtlinien so zu setzen, dass keine unnötigen Schreibrechte auf fremde Termine entstehen,
- Integrationen (Kalender, Mail, Conferencing) nur mit eigenen, berechtigten Konten zu verbinden,
- keine Umgehung von Sicherheits-, Plan-, Kontingent- oder Rate-Limit-Maßnahmen vorzunehmen,
- keine übermäßige automatisierte Abfrage (Scraping, Brute-Force, Lasttests ohne Zustimmung) durchzuführen,
- bei Missbrauchsverdacht, Sicherheitsvorfällen unter seiner Kontrolle und behördlichen Anfragen den Anbieter angemessen zu unterstützen,
- eigene kritische Konfigurationen und Exporte regelmäßig zu sichern, soweit das Produkt Exportfunktionen vorsieht.
(3) Der Nutzer ist allein verantwortlich für:
- alle Inhalte, die er oder seine Mitglieder in die Plattform eingeben, hochladen oder über die Plattform versenden (Texte, Bilder, Links, E-Mail-Copy, Routing-Ziele, Consent-Texte),
- die Rechtmäßigkeit seiner Kommunikation mit Buchenden,
- Impressum, Datenschutzhinweise und Einwilligungen gegenüber Buchenden (soweit gesetzlich erforderlich), einschließlich eines wahrheitsgemäßen Impressums auf einer eigenen Domain (§ 4a),
- die Einhaltung von Jugendschutz-, Wettbewerbs-, branchenspezifischen und berufsrechtlichen Vorschriften,
- die Folgen von Fehlkonfigurationen (z. B. falsche Verfügbarkeit, falsche Weiterleitungen, offene Einladungslinks),
- die Auswahl und den Inhalt externer URLs (Routing, Host-Links, Webhook-Ziele, Rec-Verbindung),
- was er aus Exporten und Auswertungen weitergibt. Die Auswertungs-CSV enthält nur Kennzahlen. Der Kontakt-Export enthält die Akte einer Person. Webhooks senden Name und E-Mail des Gastes an die vom Nutzer gewählte Adresse.
(4) Der Nutzer darf die Plattform nicht nutzen, um rechtswidrige, betrügerische oder die Infrastruktur belastende Handlungen vorzubereiten oder durchzuführen (u. a. Phishing, Malware-Verteilung, Spam-Kampagnen, DDoS-Hilfestellung).
§ 4a Eigene Domain und Impressum des Nutzers
(1) Ab dem Tarif Premium kann der Nutzer für eine Buchungsseite eine eigene Domain verbinden (zum Beispiel termine.firma.de). Die Plattform-Adresse unter https://book.zyvendo.de bleibt daneben erreichbar. Absage-, Umbuchungs-, Einladungs- und Umfrage-Links sowie der Mail-Absender der Plattform bleiben auf der Adresse des Anbieters, soweit das Produkt nichts anderes anzeigt.
(2) Eine neue eigene Domain wird erst aktiv, wenn der Nutzer ein Impressum hinterlegt hat: entweder die vom Produkt abgefragten Angaben (Name, Anschrift, Land, E-Mail, optional Telefon) oder eine eigene https://-Adresse, unter der sein Impressum abrufbar ist. Das Impressum gilt für den Workspace. Auf der eigenen Domain verlinkt „Impressum“ diese Angaben. „Datenschutz“ und „Nutzungsbedingungen“ in derselben Zeile bleiben die Texte des Anbieters.
(3) Der Nutzer sichert zu, dass die Angaben zutreffen, aktuell sind und denjenigen benennen, der die Buchungsseite unter dieser Domain tatsächlich anbietet. Er ist für das Impressum, die Domain und die DNS-Einträge bei seinem Anbieter selbst verantwortlich.
(4) Der Anbieter prüft die Angaben nur darauf, ob die Pflichtfelder gefüllt sind bzw. die Adresse mit https:// beginnt, und ob die Domain technisch beim Hoster hinterlegt werden kann. Er prüft nicht, ob die Person existiert, ob die Anschrift ladungsfähig ist, ob sie zum Domain-Inhaber passt oder ob der Inhalt rechtlich genügt. Eine als aktiv angezeigte Domain kann im Browser noch einige Minuten brauchen, bis das Zertifikat ausgestellt ist.
(5) Falsche, fremde, irreführende oder unvollständige Impressumsangaben sind ein Verstoß gegen diese AGB. Der Anbieter darf die Domain trennen, die Buchungsseite unzugänglich machen und nach § 7 weiter vorgehen. Ein Anspruch auf Prüfung, Freischaltung oder Wiederherstellung besteht nicht.
(6) Ansprüche Dritter wegen des Impressums, der Domain oder der darauf gezeigten Inhalte treffen den Nutzer. § 8 gilt entsprechend.
§ 5 Nutzerinhalte – Texte
(1) Der Nutzer darf keine Inhalte einstellen oder verbreiten, die:
| Kategorie | Beispiele (nicht abschließend) |
|---|---|
| Strafrecht | Volksverhetzung, Gewaltverherrlichung, Kinderpornografie, Betrug, Phishing |
| Jugendschutz | pornografische/extremistische Inhalte ohne gesetzlich erforderliche Maßnahmen |
| Immaterialgüterrechte | fremde Werke, Logos, Marken ohne Nutzungsrecht |
| Persönlichkeitsrechte | Beleidigung, unbefugte Verwendung von Abbildungen Dritter, Doxxing |
| Wettbewerb | Irreführung, Fake-Impressum, unlautere Praktiken |
| Technik / Sicherheit | Schadcode, javascript:-/data:-URIs, HTML-Injection, Spam |
| Belästigung | anstößige oder belästigende Inhalte ohne legitimen Kontext |
| Sonstiges | Inhalte, die gegen gerichtliche oder behördliche Untersagungen verstoßen |
(2) Typische Eingabeflächen (Stand Produkt, Auszug):
- Buchungsseite (Hero, Texte, SEO), Event-Typen, Intake-Fragen,
- Routing-Formulare (inkl. externer Weiterleitungs-URLs bei freigeschalteten Plänen),
- E-Mail-Vorlagen (Premium+): Plain-Text-Felder (Betreff, Überschrift, Einleitung), Auswahl des Event-Titel-Schriftstils in der Termin-Box (feste Optionen, kein freies CSS/HTML) sowie Header-Logo-Modus (Zyvendo Book, Logo der Standard-Buchungsseite mit Größe S/M/L, oder kein Header-Logo),
- Profil-/Workspace-Bezeichnungen, Tags, Polls, Einladungsnotizen,
- Consent-Texte und Host-Links zu Datenschutz/AGB/Impressum,
- optionale Absage-/Verschiebegründe in Nachrichten an Buchende.
(3) Technische Filter des Anbieters (z. B. Verbot von HTML-Markup und gefährlichen URL-Schemes in Kernfeldern, feste Grenzen für E-Mail-Texte, Allowlist für Schriftoptionen, Upload-Limits) ersetzen nicht die Prüfpflicht des Nutzers und begründen keinen Anspruch auf vollständige Erkennung aller Verstöße, Schadsoftware oder Rechtsverletzungen.
(4) Der Nutzer räumt dem Anbieter eine einfache, räumlich und zeitlich auf die Vertragslaufzeit beschränkte, widerrufliche Lizenz ein, die Inhalte zu hosten, zu speichern, zu vervielfältigen, zu übertragen und auszuliefern, soweit für den Betrieb der Plattform erforderlich (inkl. Backups, Caching, CDN, Versand transaktionaler E-Mails und Missbrauchsprüfung).
§ 6 Nutzerinhalte – Bilder und Medien
(1) Uploads (Profilbild, Logo, Hintergründe, Hero-Bilder u. a.) und verlinkte Medien (z. B. OG-Bild-URL) dürfen nur verwendet werden, wenn der Nutzer über alle erforderlichen Rechte verfügt (Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Lizenzrechte).
(2) Es gelten die Verbote aus § 5 Abs. 1 entsprechend. Porträts Dritter bedürfen der erforderlichen Einwilligung bzw. einer sonstigen Rechtsgrundlage.
(3) Speicherung erfolgt in tenant-isoliertem Speicher (Subprozessoren gemäß Datenschutzerklärung). Löschung richtet sich nach den Produktfunktionen (Entfernen im Editor, Site-/Account-Löschung, Plan-Downgrade-Purge) sowie gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
(4) Der Anbieter führt keine automatische urheberrechtliche oder inhaltliche Vollprüfung von Bildern durch. Etwaige technische Prüfungen (Dateityp, Größe, Format, grundlegende Malware-Heuristik, soweit eingesetzt) begründen keine Garantie, dass Uploads frei von Schadcode, Rechtsverletzungen oder unzulässigen Inhalten sind.
(5) Der Nutzer stellt sicher, dass Uploads keine Schadsoftware, Exploits oder versteckten Payloads enthalten. Der Anbieter darf verdächtige Dateien ohne Vorankündigung löschen oder den Upload ablehnen.
(6) Der Nutzer bleibt primär verantwortlich; der Anbieter reagiert auf Meldungen und eigene Erkenntnisse gemäß § 7. Gegenmeldungen des Nutzers (z. B. Nachweis der Berechtigung) kann der Anbieter berücksichtigen, ohne eine bestimmte Frist oder ein formales Gerichtsverfahren zu ersetzen.
§ 7 Missbrauch, Sperre, Entfernung von Inhalten
(1) Auf öffentlichen Book-Seiten stellt der Anbieter einen Meldeweg „Missbrauch melden“ bereit. Meldungen werden gespeichert und können an support@zyvendo.de weitergeleitet werden. Verarbeitete Melderdaten: Datenschutzerklärung § 6. Details zum internen Ablauf: Betriebs-Runbook.
(2) Bei Verstößen gegen diese AGB oder geltendes Recht, bei erheblicher Gefährdung der Plattform, anderer Nutzer oder Dritter, bei Zahlungsverzug gemäß § 10 oder bei begründetem Sicherheitsverdacht ist der Anbieter berechtigt, ohne Vorankündigung und ohne Schadensersatzpflicht (soweit gesetzlich zulässig):
- Inhalte zu entfernen, zu sperren oder unzugänglich zu machen, einschließlich eines vom Nutzer hinterlegten Impressums,
- eine eigene Domain vom Buchungsprojekt zu trennen,
- Funktionen (inkl. öffentlicher Buchungsseiten, E-Mail-Versand, Integrationen) einzuschränken oder zu deaktivieren,
- Rate-Limits zu verschärfen oder Zugriffe zu drosseln,
- den Workspace oder einzelne Accounts vorübergehend oder dauerhaft zu sperren,
- den Vertrag außerordentlich zu kündigen,
- Behörden oder Geschädigte zu informieren, soweit gesetzlich geboten oder im berechtigten Interesse,
- Meldungen an Zahlungsdienstleister oder Integrationspartner weiterzugeben, soweit erforderlich.
(3) Kein automatischer Ban allein aufgrund einer einzelnen Missbrauchsmeldung ohne Prüfung. Der Anbieter bemüht sich um eine angemessene Prüfung (Notice-and-Takedown / Notice-and-Action), ohne eine Reaktionsfrist, Wiederherstellungspflicht oder bestimmte Prüftiefe zu garantieren.
(4) Der Nutzer wird über wesentliche Maßnahmen in der Regel per E-Mail an die Kontoadresse informiert, soweit dem keine rechtlichen, sicherheits- oder ermittlungsbezogenen Gründe entgegenstehen.
(5) Sperrungen und Inhaltssperren begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Entgelte, soweit der Nutzer den Anlass zu vertreten hat und gesetzlich nichts anderes gilt.
(6) Soweit gesetzliche Regelungen für Hosting-Dienste (z. B. Digital Services Act) anwendbar sind, bleiben diese unberührt; diese AGB konkretisieren das vertragliche Verhältnis zum Nutzer.
§ 8 Freistellung (Indemnity)
(1) Der Nutzer stellt den Anbieter und seine Organe, Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und Beauftragten von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus oder im Zusammenhang mit
- vom Nutzer oder seinen Mitgliedern eingestellten, hochgeladenen oder versendeten Inhalten (Texte, Bilder, Medien, Links),
- der Nutzung oder dem Missbrauch der Plattform durch den Nutzer, seine Mitglieder oder unter seinen Zugangsdaten handelnde Dritte,
- Verstößen gegen Rechte Dritter (inkl. Urheber-, Marken-, Persönlichkeitsrechte),
- Verstößen gegen Datenschutz-, Wettbewerbs-, Spam- oder branchenspezifische Pflichten des Nutzers gegenüber Buchenden oder sonstigen Empfängern,
- Fehlkonfigurationen, offenen Einladungslinks, missbräuchlichen Routing-Zielen oder rechtswidrigen E-Mail-Inhalten
entstehen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung (Rechtsanwaltsgebühren nach RVG bzw. angemessener Kosten im Ausland), soweit der Nutzer den Verstoß zu vertreten hat.
(2) Der Anbieter wird den Nutzer über geltend gemachte Ansprüche unverzüglich informieren und ihm Gelegenheit zur Mitwirkung an der Verteidigung geben, soweit zumutbar und rechtlich zulässig. Eine Anerkennung oder ein Vergleich ohne Zustimmung des Nutzers erfolgt nicht, es sei denn, der Nutzer verzögert die Mitwirkung unangemessen.
(3) Die Freistellungspflicht gilt auch nach Vertragsende für Sachverhalte aus der Vertragslaufzeit.
§ 9 E-Mail-Versand und Absender
(1) Transaktionale Mails an Buchende gehen über die Plattform (z. B. Resend), solange der Host kein eigenes Postfach verbunden hat oder der Versand darüber fehlschlägt. In der Testphase gilt ein gemeinsames Kontingent von 40 Buchungsmails. Nach Zahlung gilt für den Plattform-Versand ein Monatskontingent (Premium 500, Teamium 1.000). Das verbundene Postfach zählt danach nicht gegen dieses Kontingent. Ein Hinweis auf Zyvendo Book im Footer kann erscheinen.
(2) Premium und Teamium, auch in der Testphase: optional Versand über ein verbundenes Gmail- oder Outlook-Postfach und anpassbare Plain-Text-Felder in erlaubtem Umfang. Der Absender kann der buchende Host oder, bei Teamium, das Postfach des Inhabers sein. Antworten landen nicht in der App. Systemmails (Konto, Einladungen ins Team) bleiben plattformseitig.
(3) Der Nutzer erkennt an, dass technische Zustellung über Infrastruktur des Anbieters oder angebundener Dritter erfolgen kann, auch wenn inhaltliche Passagen vom Nutzer stammen. Der Nutzer ist für den Inhalt und die Rechtmäßigkeit des Versands an seine Empfänger verantwortlich (u. a. Spam-, Wettbewerbs- und Telemedienrecht).
(4) Der Anbieter schuldet keine Zustellungsgarantie. Spam-Filter, Fehlkonfiguration beim Empfänger, Sperrlisten, Provider-Limits und Ausfälle des Mail-Dienstleisters können Zustellung verhindern oder verzögern, ohne dass dem Nutzer daraus Ansprüche gegen den Anbieter erwachsen, soweit der Anbieter die Störung nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.
(5) Der Anbieter darf den Versand drosseln, anhalten oder einzelne Absender sperren, wenn Missbrauch, Spam-Risiko, Reputation der Infrastruktur oder rechtliche Risiken drohen.
§ 10 Preise, Zahlung, Tarifwechsel (Stripe)
(1) Ein neuer Workspace kann 14 Tage ohne Karte getestet werden, einmal je normalisierter E-Mail-Adresse für drei Jahre. Premium kostet 5,90 € netto je Monat und Workspace. Teamium kostet 8,90 € netto je Host-Platz und Monat. Ein Jahresabo wird derzeit nicht angeboten. Ein Viewer zählt bei Teamium als Platz. Premium hat genau einen Host-Platz.
(2) Maßgeblich ist der Preis, den der Checkout oder die Stripe-Bestätigung beim Vertragsschluss oder bei der Verlängerung ausweist. Die Listenpreise sind Nettobeträge. Gesetzliche Umsatzsteuer kommt hinzu, sobald der Checkout sie ausweist. Solange der Checkout nur den Nettobetrag zeigt, wird dieser Betrag eingezogen. Währung ist Euro. Eine spätere Preisanpassung richtet sich nach Abs. 7.
(3) Zahlungen für Abonnements erfolgen über den Zahlungsdienstleister Stripe. Stripe zieht die Zahlung ein, kann die Rechnung erstellen und an die E-Mail des Kunden senden und zahlt den Betrag abzüglich seiner Gebühr auf das vom Anbieter hinterlegte Bankkonto aus. Stripe führt keine Steuer an das Finanzamt ab. Es gelten ergänzend die Bedingungen von Stripe, soweit der Nutzer im Checkout damit konfrontiert wird. Der Anbieter speichert keine vollständigen Zahlungskartendaten und kein Verlängerungsdatum. Bei ihm liegen Kundennummer, Abonummer und Status. Kartendaten, Rechnungen und das Datum der nächsten Abbuchung liegen bei Stripe.
(4) Gegenstand der Zahlung ist ausschließlich das Plattform-Abonnement (Zugang zu Premium- oder Teamium-Funktionen). Zyvendo Book vermittelt und verarbeitet keine Zahlungen zwischen Host und Buchendem für Termine (kein Marketplace, kein Stripe Connect für Terminpreise).
(5) Abonnements verlängern sich automatisch um einen Monat, sofern sie nicht zum Ende der laufenden Periode gekündigt werden. Die Kündigung erfolgt im Stripe-Kundenportal (Abo verwalten) oder per E-Mail an support@zyvendo.de. Sie wirkt zum Ende der bezahlten Periode, nicht sofort.
(6) Bei Zahlungsverzug, abgelehnter Karte, Rückbuchung (Chargeback) oder fehlgeschlagener Zahlung kann der Anbieter:
- den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen einschränken oder sperren,
- Soft-Downgrade-Regeln anwenden (Kontingente, Asset-Purge gemäß Produkt),
- ausstehende Beträge erneut einziehen,
- den Vertrag außerordentlich kündigen,
- Mahnkosten und Rücklastschriftgebühren verlangen, soweit gesetzlich zulässig und vom Nutzer zu vertreten.
(7) Preisanpassungen: Der Anbieter kann Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen ändern. Widerspricht der Nutzer nicht und nutzt er den Dienst nach Inkrafttreten weiter bzw. unterlässt er die Kündigung zum Änderungszeitpunkt, gilt der neue Preis für folgende Abrechnungsperioden. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.
(8) Tarifwechsel und Plätze. Ein Wechsel zwischen Premium und Teamium und eine Änderung der Platzzahl öffnen eine Stripe-Seite. Dort steht der anteilige Betrag für den Rest der laufenden Periode. Der neue Tarif oder die neue Platzzahl gilt erst nach der Bestätigung. Der Verlängerungstag bleibt. Bricht der Nutzer die Seite ab, bleibt der bisherige Tarif. Weniger Plätze gelten nach der Bestätigung sofort. Der nicht genutzte Rest wird der nächsten Rechnung gutgeschrieben und nicht bar ausgezahlt. Nach einer Kündigung zum Periodenende bleibt der bezahlte Tarif 7 Tage nutzbar. Danach pausiert der Workspace. Es wird nichts automatisch gelöscht. Der Nutzer exportiert vorher, was er behalten will.
(9) Rechnungen / Steuern: Rechnungen stellt Stripe elektronisch bereit, sobald der Anbieter den Rechnungsversand dort eingeschaltet hat. Der Nutzer ist für die steuerliche Behandlung seiner eigenen Buchungen gegenüber seinen Gästen verantwortlich. Die Umsatzsteuer auf das Plattform-Abo schuldet der Anbieter, soweit das Gesetz das vorsieht.
(10) Ausfall oder Störung von Stripe (Checkout, Webhooks, Kundenportal, Zahlungseinzug) liegt außerhalb der alleinigen Kontrolle des Anbieters. Hieraus entstehen keine Mängelansprüche und keine Pflicht zur manuellen Freischaltung über den dokumentierten Prozess hinaus, soweit der Anbieter die Störung nicht zu vertreten hat. Der Anbieter bemüht sich um Wiederherstellung bzw. alternative Abwicklung in angemessenem Umfang.
(11) Bei missbräuchlichen Chargebacks oder betrügerischen Zahlungsstreitigkeiten behält sich der Anbieter vor, den Account zu sperren und Ansprüche geltend zu machen.
(12) Widerrufsrecht: Unternehmer haben keins. Verbraucher haben es bei einem Fernabsatzvertrag nach der Widerrufsbelehrung. Die Zustimmung zum sofortigen Beginn bei der Registrierung betrifft den unentgeltlichen Zugang. Ein späterer zahlungspflichtiger Vertrag ist ein neuer Vertrag und braucht eine eigene Belehrung und eine eigene gespeicherte Zustimmung, bevor Geld eingezogen wird.
(13) Bezahlung noch nicht scharf: Solange in der App kein Bezahlen angeboten wird, entsteht kein zahlungspflichtiger Vertrag. Vor dem Einschalten müssen Kundengruppe, Umsatzsteuer je Land, Rechnung, Widerruf beim Bezahlen und ein Kündigungsbutton für Verbraucher umgesetzt sein. Das ist die Voraussetzung, keine heutige Funktion.
§ 11 Kontingente, Rate-Limits und faire Nutzung
(1) Pläne unterliegen Mengen-, Funktions- und Fair-Use-Grenzen (z. B. Event-Typen, Teamplätze, Polls, Speicher, API-/Request-Limits). Überschreitungen können zu automatischer Sperre weiterer Aktionen, Drosselung oder Aufforderung zum Upgrade führen.
(2) Rate-Limits an öffentlichen und authentifizierten Schnittstellen dienen dem Schutz der Plattform. Ihre Anwendung begründet keinen Schadensersatzanspruch und keinen Anspruch auf Erhöhung der Limits.
(3) Der Anbieter darf bei anomaler Nutzung (Lastspitzen, Bot-Traffic, vermuteter Missbrauch) vorübergehend drosseln oder blockieren, auch wenn der Nutzer den Traffic nicht vorsätzlich verursacht hat, soweit dies zum Schutz der Infrastruktur erforderlich ist.
§ 12 Verfügbarkeit, Wartung, Drittanbieter, höhere Gewalt
(1) Der Anbieter strebt eine hohe Verfügbarkeit an, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit, kein SLA, keine zugesicherten Uptime-Prozentsätze und keine ständige Erreichbarkeit einzelner Funktionen.
(2) Wartung: Der Anbieter darf den Dienst ganz oder teilweise für Wartung, Updates, Migrationen und Sicherheitsmaßnahmen unterbrechen. Soweit planbar, bemüht er sich um Vorankündigung; bei kritischen Sicherheitsupdates kann die Unterbrechung ohne Vorankündigung erfolgen.
(3) Drittanbieter und Infrastruktur: Die Erreichbarkeit und Funktionsfähigkeit folgender Komponenten liegt ganz oder teilweise außerhalb der Kontrolle des Anbieters, insbesondere:
- Hosting und Edge (z. B. Vercel),
- Datenbank, Auth, Storage (z. B. Supabase),
- E-Mail-Versand (z. B. Resend),
- Zahlungen (z. B. Stripe),
- Kalender-, Mail- und Conferencing-Anbieter (Google, Microsoft, Zoom u. a.),
- DNS, CDN, Zertifikatsstellen, Internet-Backbone, Telekommunikationsnetze, Stromversorgung in Rechenzentren Dritter.
Ausfälle, Verzögerungen, Dateninkonsistenzen, API-Änderungen, Kontosperren oder Richtlinienänderungen bei diesen Dritten begründen keine Mängelansprüche und keinen Schadensersatz gegen den Anbieter, soweit der Anbieter die Störung nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.
(4) Höhere Gewalt: Der Anbieter haftet nicht für Unmöglichkeit oder Verzögerung der Leistung, soweit diese auf Umständen beruht, die außerhalb seines zumutbaren Einflusses liegen („höhere Gewalt“). Dazu zählen insbesondere – nicht abschließend:
- Naturkatastrophen, Feuer, Überschwemmung, Pandemie, Epidemie,
- Krieg, Terror, Unruhen, Embargos, behördliche oder gerichtliche Anordnungen,
- Streik, Aussperrung (auch bei Zulieferern),
- großflächige Strom-, Netz- oder Internetausfälle,
- Cyberangriffe Dritter (inkl. DDoS), soweit angemessene Schutzmaßnahmen getroffen wurden,
- Ausfall oder wesentliche Beeinträchtigung kritischer Subprozessoren und Infrastrukturanbieter gemäß Abs. 3,
- Lieferengpässe bei zwingend benötigten Drittdiensten.
Die Leistungspflichten ruhen für die Dauer der Störung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlaufzeit. Dauert die höhere Gewalt ununterbrochen länger als 90 Tage an, kann jede Partei den Vertrag außerordentlich kündigen; bereits gezahlte Entgelte für Zeiträume nach Wirksamwerden der Kündigung werden – soweit gesetzlich zulässig – anteilig erstattet, ohne weitergehenden Schadensersatz.
(5) Betriebsunterbrechung des Nutzers: Der Anbieter haftet insbesondere nicht für entgangene Termine, entgangenen Gewinn, entgangene Geschäftschancen, Reputationsschäden, Ansprüche von Buchenden gegen den Nutzer oder Folgeschäden aus vorübergehender Nichtverfügbarkeit der Buchungsseite, soweit gesetzlich zulässig.
(6) Der Nutzer ist für geeignete eigene Backups kritischer Konfigurationen und Exporte (soweit im Produkt vorgesehen) selbst verantwortlich. Der Anbieter schuldet kein individuelles Disaster-Recovery für einzelne Tenants über die allgemeinen Betriebsmaßnahmen hinaus.
(7) Störungen sind an support@zyvendo.de zu melden. Der Anbieter bemüht sich um Abhilfe in angemessener Frist, ohne feste Recovery-Time-Objectives (RTO/RPO) zuzusagen.
(8) Kein Anspruch auf Minderung oder Rückerstattung allein wegen vorübergehender Nichtverfügbarkeit, Wartung oder höherer Gewalt, soweit gesetzlich zulässig und der Nutzer Unternehmer ist. Zwingende Mängelrechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
§ 13 IT-Sicherheit, Cyberangriffe und Notmaßnahmen
(1) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) entsprechend dem Stand der Technik und dem Risiko (siehe Datenschutzerklärung). Eine absolute Sicherheit, Unverletzbarkeit oder Fehlerfreiheit der Software und Infrastruktur wird nicht geschuldet und kann nicht gewährleistet werden.
(2) Bei (vermuteten) Cyberangriffen, Sicherheitsvorfällen, Datenpannen, Schadsoftware, unbefugten Zugriffen, DDoS-Angriffen oder vergleichbaren Bedrohungen ist der Anbieter berechtigt, ohne Vorankündigung und ohne Schadensersatzpflicht (soweit gesetzlich zulässig):
- Dienste ganz oder teilweise zu unterbrechen, zu drosseln oder in den Wartungsmodus zu versetzen,
- betroffene Accounts, Workspaces, IPs oder Regionen zu sperren,
- Integrationen zu trennen,
- Inhalte oder Dateien zu isolieren oder zu löschen,
- Passwort-Resets oder erneute Authentifizierung zu erzwingen,
- forensische Maßnahmen und Benachrichtigungen an Aufsichtsbehörden oder Betroffene vorzunehmen, soweit gesetzlich erforderlich.
(3) Der Anbieter haftet nicht für Schäden aus unbefugtem Zugriff Dritter, Datenabfluss, Manipulation oder Löschung durch Angreifer, soweit er angemessene TOMs eingehalten hat und ihn weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit trifft. Die Haftung nach § 15 bleibt im Übrigen unberührt.
(4) Der Nutzer ist verpflichtet, eigene Systeme (Endgeräte, Browser, verbundene Kalender-/Mailkonten) angemessen zu sichern. Kompromittierte OAuth-Tokens oder Host-Konten bei Drittanbietern liegen in der Verantwortungssphäre des Nutzers bzw. des jeweiligen Anbieters.
(5) Sicherheitslücken sind verantwortungsvoll an support@zyvendo.de oder datenschutz@zyvendo.de zu melden; öffentliches Disclosure ohne angemessene Frist zur Behebung ist untersagt, soweit nicht gesetzlich erlaubt.
§ 14 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit, soweit nichts anderes vereinbart ist.
(2) Ein bezahltes Abonnement endet durch Kündigung zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode. Die Kündigung erfolgt im Stripe-Kundenportal oder per E-Mail an support@zyvendo.de. Sie wirkt nicht sofort. Danach bleibt der bezahlte Tarif 7 Tage nutzbar. Anschließend pausiert der Workspace. Eine Testphase endet mit ihrem angezeigten Enddatum. Ohne anschließendes Abo pausiert der Workspace am selben Tag, ohne diese 7 Tage.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (insbesondere schwere Verstöße gegen § 5–§ 7, Zahlungsverzug, Sicherheitsgefährdung, Insolvenz des Nutzers).
(4) Nach Vertragsende kann der Anbieter den Zugang sperren und Daten nach Maßgabe der Datenschutzerklärung und gesetzlicher Pflichten löschen oder anonymisieren. Exportmöglichkeiten sind vor Kündigung vom Nutzer zu nutzen. Ein Anspruch auf Herausgabe in einem bestimmten Format über die Produktfunktionen hinaus besteht nicht.
(5) Bereits entstandene Zahlungsansprüche bleiben von der Kündigung unberührt.
§ 15 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf, und der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(3) Soweit nach Abs. 2 gehaftet wird, ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – der Höhe nach begrenzt auf die vom Nutzer in den letzten 12 Monaten vor dem schädigenden Ereignis an den Anbieter entrichteten Netto-Entgelte für den betroffenen Workspace; bei kostenloser Nutzung auf einen Betrag von EUR 100.
(4) Die Haftung für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechung, entgangene Termine/Buchungen, entgangene Geschäftschancen, Datenverlust (soweit nicht vom Anbieter vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht und der Nutzer zumutbare Exportmöglichkeiten ungenutzt ließ), Reputationsschäden und Folgeschäden ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
(5) Der Anbieter haftet nicht für:
- Inhalte des Nutzers und vom Nutzer versendete Kommunikation,
- Verhalten von Buchenden oder sonstigen Dritten,
- Entscheidungen, die der Nutzer auf Basis von Buchungs- oder Kontaktdaten trifft,
- Ausfälle und Fehlfunktionen gemäß § 12 und § 13,
- Integrationen und Daten bei Drittanbietern (Kalender, Mail, Video),
- Schäden aus unterlassener Mitwirkung oder Fehlkonfiguration durch den Nutzer.
(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Organe, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(7) Zwingende gesetzliche Haftung (z. B. Produkthaftung, Arglist, Garantien im Rechtssinne) bleibt unberührt. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit diese nicht abdingbar sind.
(8) Schadensersatzansprüche verjähren – soweit gesetzlich zulässig und der Nutzer Unternehmer ist – innerhalb von 12 Monaten ab Kenntnis von Anspruch und Schuldner, spätestens jedoch nach den gesetzlichen Höchstfristen; unberührt bleiben Ansprüche aus Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
§ 16 Gewährleistung
(1) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts Abweichendes bestimmt ist und der Nutzer Unternehmer ist.
(2) Der Anbieter gewährleistet nicht, dass die Plattform für einen bestimmten vom Nutzer beabsichtigten Zweck geeignet ist, der über die dokumentierte Funktionsbeschreibung hinausgeht, oder dass sie mit jeder Hard- und Softwareumgebung des Nutzers störungsfrei zusammenarbeitet.
(3) Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung zu melden (support@zyvendo.de) und so zu beschreiben, dass eine Reproduktion möglich ist. Der Anbieter wird sich um Abhilfe in angemessener Frist bemühen (Nachbesserung / Workaround). Schlägt die Nacherfüllung fehl, stehen dem Nutzer die gesetzlichen Rechte zu, soweit nicht wirksam abbedungen.
(4) Unwesentliche Abweichungen von der Leistungsbeschreibung stellen keinen Mangel dar. Vorübergehende Nichtverfügbarkeit gemäß § 12 ist kein Mangel, soweit nicht der Anbieter die Störung zu vertreten hat.
(5) Der Anbieter übernimmt keine Garantie im Rechtssinne, es sei denn, sie wurde ausdrücklich schriftlich als „Garantie“ bezeichnet.
§ 17 Geistiges Eigentum
(1) Die Plattform, Software, Designs, Dokumentationen und Marken des Anbieters (einschließlich „Zyvendo“, „Zyvendo Book“) bleiben Eigentum des Anbieters bzw. seiner Lizenzgeber. Dem Nutzer wird ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht für die Vertragslaufzeit eingeräumt.
(2) Inhalte des Nutzers verbleiben beim Nutzer, vorbehaltlich der Lizenz nach § 5 Abs. 4 und § 6.
(3) Der Nutzer darf die Plattform nicht reverse engineeren, dekompilieren, kopieren (außer gesetzlich erlaubt), automatisiert übermäßig abfragen oder Sicherheitsmechanismen umgehen, soweit nicht gesetzlich zwingend erlaubt.
(4) Feedback und Verbesserungsvorschläge darf der Anbieter ohne Vergütungspflicht nutzen, sofern keine anderslautende schriftliche Vereinbarung besteht.
§ 18 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Es gilt die Datenschutzerklärung unter https://zbook.zyvendo.de/legal/privacy.
(2) Die Verarbeitung von Gästedaten erfolgt im Auftrag des Tenants gemäß Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) (Art. 28 DSGVO). Der AVV wird mit dem Nutzungsvertrag geschlossen, sobald die Registrierung eine Zustimmung speichert. Bis zur anwaltlichen Freigabe ist auch der AVV ein Entwurf.
(3) Der Nutzer bleibt Verantwortlicher für Gästedaten und stellt sicher, dass eine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besteht.
§ 19 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter kann diese AGB ändern, wenn dies aus rechtlichen, technischen oder geschäftlichen Gründen erforderlich ist.
(2) Der Nutzer wird über wesentliche Änderungen mindestens 14 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail oder in der App informiert. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb der gesetzten Frist und nutzt er die Plattform weiter, gelten die neuen AGB als angenommen, sofern der Anbieter auf diese Folge hingewiesen hat. Bei Widerspruch kann der Anbieter den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.
(3) Unwesentliche Klarstellungen, rein redaktionelle Anpassungen und Änderungen zugunsten des Nutzers können ohne gesonderte Ankündigung erfolgen.
§ 20 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und unter Ausschluss der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts, soweit zwingend nichts anderes gilt.
(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand [Ort des Gesellschaftssitzes – eintragen]. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt, soweit der Nutzer Verbraucher ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für Regelungslücken.
(4) Verbraucherinformation zur Online-Streitbeilegung: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Anbieter ist nicht verpflichtet und derzeit nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen *(Anwalt: ggf. anpassen)*.
(5) Vertragssprache ist Deutsch. Etwaige Übersetzungen dienen der Information; bei Widersprüchen geht die deutsche Fassung vor.
(6) Erfüllungsort für Leistungen des Anbieters ist – soweit gesetzlich zulässig und der Nutzer Unternehmer ist – der Sitz des Anbieters.
(7) Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag darf der Nutzer nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters abtreten. Der Anbieter darf den Vertrag auf Rechtsnachfolger oder verbundene Unternehmen übertragen, sofern der Nutzer hierdurch nicht unzumutbar benachteiligt wird.
Kontakt
[Firmenname – eintragen] [Straße und Hausnummer – eintragen], [PLZ und Ort – eintragen] E-Mail: kontakt@zyvendo.de · Support: support@zyvendo.de · Datenschutz: datenschutz@zyvendo.de
Interne Checkliste vor Veröffentlichung
- [ ] Anbieter-Identität (eckige Klammern) mit Registerdaten ersetzt
- [ ] Anwalt: Freigabe DE (+ EN) – insbesondere Haftung § 15, Freistellung § 8, höhere Gewalt § 12, Cyber § 13, AGB-Änderung § 19, Widerruf § 10 Abs. 12
- [ ] Entwurf 1.1 (2026-10-14) ist an den Produktstand angeglichen (Tarife, Testphase, Stripe, Kündigung, Anteil). Offen bleiben Anwalt, Widerrufsbelehrung, Anbieterdaten, AVV, gespeicherte Zustimmung und Umsatzsteuer im Checkout. Siehe `Betrieb.md` Schritt 93b.
- [ ] Registrierung: Checkbox AGB + Version/
accepted_at - [ ] Seiten live unter
/legal/terms(DE/EN), kein Entwurf-Banner - [ ] Abgleich mit `Datenschutz.md` und Produktinventaren
- [ ] Missbrauchsprozess § 7 mit Betrieb §10.8a abgestimmt
- [ ] AVV als gesondertes Dokument vorhanden
Referenz intern: `Datenschutz.md` · `Betrieb.md` §10 · `GoLivePlan.md` Phase 51 · `BillingEconomics.md`
